manchmal lach ich drüber, doch dann merk ich wieder, wie's mich trifft. komik ist tragik in spiegelschrift.

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seit sechs tagen schiebe ich jeden tag für ein paar stunden einen rollstuhl durch die stadtviertel rund um das krankenhaus. wenn man das tut, nimmt man die welt ganz anders wahr - als anstrengenden hindernisparcours. überall stehen sachen rum, es gibt treppen, hürden, herumstehende menschen, die keinen platz machen, hohe trottoirs-kanten, löcher im asphalt, holprige gullydeckel, große blumenkübel mitten auf dem weg, die es zu umrollern gilt.

in der krankenhauscafeteria sind ständig die stühle im weg, die eistruhe steht in einer strategisch dämlichen ecke, der eingang zum kassenbereich ist mit zeitungsständern zugestellt, die kuchentheke ist so hoch angebracht, dass man nichts ankucken, geschweige denn selbst rausnehmen kann. toilettenschüsseln, waschbecken, lichtschalter sind alle in unerreichbaren höhen festgeschraubt.

wenn man einen kinderwagen schiebt, kann man rücksichtslosen menschen gut in die hacken fahren, wenn sie auch nach mehrmaligem bitten nicht zur seite gehen. lenkt man aber einen rollstuhl, kann man diesen schlecht als rammbock benutzen, da ja noch einer drinsitzt, der keinen schutz um sich herum hat und sich wehtun könnte.

ich schäme mich für die zwei male, die ich in meinem leben aus faulheit auf einem behindertenparkplatz geparkt habe, nur weil ich keine lust hatte, noch paarmal um den block zu fahren oder einige meter länger zu laufen.
3.5.09 19:51
 



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